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Ottobock sucht Käufer für Stammwerk

Published On: 23. Februar 2026Tags: ,

Königsee. Der südniedersächsische Prothesenhersteller Ottobock will seine Rollstuhlsparte im thüringischen Königsee verkaufen. Das sagte Vorstandschef Oliver Jakobi der Deutschen Presse-Agentur. 

Ottobock sei mit mehreren Interessenten im Gespräch, so Jakobi. In Königsee arbeiten derzeit gut 270 Beschäftigte. Die Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Auf keinen Fall dürfe das Werk verkauft und dann geschlossen werden. Bis spätestens Mitte 2027 soll der Verkauf abgeschlossen sein. 

Königsee ist der Stammsitz des Unternehmens. Hier war es ab 1920 bis zur Enteignung 1948 beheimatet, bevor es nach Duderstadt in Niedersachsen kurz hinter der ehemaligen innerdeutschen Grenze zog. 1991 erwarb das Unternehmen den einstigen Firmensitz zurück und etablierte dort die Rollstuhlsparte. Diese passe aber nun nicht mehr zum Portfolio des Unternehmens, das bei Prothesen zu den Weltmarktführern gehöre.

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