Windanlagenbauer Nordex investiert in Rostock
Rostock. Mit einer Investition von 5,5 Millionen Euro erschließt die Nordex Group eine bislang ungenutzte Grünfläche innerhalb des Rostockers Werksgeländes und schafft Raum für die Lagerung ihrer Anlagenkomponenten.
Am Standort DMR (Dieselmotorenwerk Rostock) in der Südstadt Rostocks produziert die Nordex Group Maschinenhäuser, Naben, Triebstränge und Schaltschränke für ihre Windenergieanlagen.
Maschinenhäuser, Naben und Triebstränge werden künftig direkt von der Produktionslinie auf die neue, benachbarte eigene Lagerfläche transportiert – statt wie bisher zu einer Lagerfläche im Rostocker Hafen. Dies reduziert die Transportwege und senkt die CO₂-Emissionen des Unternehmens.
Die neue Fläche stellt eine Erweiterung des Produktionssitzes der Nordex dar und wird bis April 2026 fertiggestellt. Die Anzahl der LKW und Fahrten für Pick-up und internes Handling der Anlagenkomponenten bleibt nahezu unverändert, sodass keine zusätzliche Belastung für die Anwohner zu erwarten ist.
„Die neue Lagerfläche ist ein wichtiger Schritt zur Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit“, erklärt Alexander Farnkopf, Werksleiter der Nordex Group am Standort DMR. „Wir verbessern damit nicht nur unsere Flächenproduktivität, sondern stärken unseren eigenen Standort in Rostock.“
Im weltweiten Produktionsverbund der Nordex Group ist das DMR am Standort Rostock das einzige Werk, in dem alle Turbinenmodelle der Nordex Group gefertigt werden – mit installierten Leistungen von 2,4 MW bis zu 7 MW – einschließlich der Schaltschränke. Derzeit sind rund 1.400 Mitarbeitende in Rostock beschäftigt, davon etwa 550 im direkten Produktionsbereich. Pro Woche werden etwa zwölf Maschinenhäuser mit einer durchschnittlichen Gesamtleistung von 66 Megawatt gefertigt. Produziert wird derzeit im Einschichtbetrieb.
„Mit dieser Erweiterung setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts“, so Farnkopf weiter. „Die neue Außenlagerfläche ist ein weiterer Schritt in Richtung effizienter, nachhaltiger und lokaler Produktion.“
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