Wasserstoff aus Saudi-Arabien soll nach Rostock kommen
Berlin. Deutschland und Saudi-Arabien vertiefen ihre Energiepartnerschaft. Künftig soll Wasserstoff aus Saudi-Arabien über den Hafen Rostock nach Deutschland gelangen. Dafür wollen Unternehmen aus beiden Ländern zusammenarbeiten.
Im Einzelnen sind dies das saudische Energieunternehmen ACWA Power, der Rostocker Hafen, der Energieversorger EnBW, sowie der Gasimporteur VNG. Der Wasserstoff soll aus Sonnenstrom in Saudi-Arabien gewonnen werden und anschließend für den Transport an Ammoniak gebunden werden. Per Schiff geht es dann zum Rostocker Hafen. In Rostock soll das Ammoniak wieder in Wasserstoff transformiert werden. Den dafür notwendigen Cracker will das Gasunternehmen VNG entwickeln. Von Rostock aus soll der Wasserstoff in das deutsche Wasserstoffnetz eingespeist werden. Der kommerzielle Betrieb der Wasserstoffanlage in Saudi-Arabien ist für 2030 vorgesehen.
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