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Jubel an der Friedrich-Schiller-Universität Jena nach der Bekanntgabe der Entscheidung der Exzellenzkommission

Friedrich-Schiller-Universität Jena erhält Exzellenzstatus

Jena. Mit großer Freude ist an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Entscheidung der Exzellenzkommission aufgenommen worden: Die Universität Jena erhält den Status einer Exzellenzuniversität. 

Mit ihren beiden Exzellenzclustern „Balance of the Microverse“ und „Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining“ hatte sie sich für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten qualifiziert. Nun war sie auch mit ihrem Antrag „Light. Life. Liberty. – Connecting People and Ideas“ erfolgreich.

Der Status wird im Wettbewerb der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern vergeben, die universitäre Spitzenforschung fördert. Über die Förderung als Exzellenzuniversität entscheidet auf Grundlage wissenschaftlicher Begutachtungen die Exzellenzkommission, der 39 Fachleute sowie die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern angehören.

Universitätspräsident Prof. Dr. Andreas Marx verfolgte die Bekanntgabe gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, zahlreichen Universitätsangehörigen sowie Partnerinnen, Partnern und Wegbegleitern in den Rosensälen der Universität. 

Mit ihrem Antrag »Light. Life. Liberty. – Connecting People and Ideas« knüpft die Universität an ihre drei Profillinien LIGHT, LIFE und LIBERTY und an die besondere Kooperationskultur des Wissenschaftsstandorts Jena an. Im Mittelpunkt steht die Idee, vorhandene wissenschaftliche Stärken noch stärker miteinander zu verbinden und neue Zusammenarbeit über Fächer- und Institutionsgrenzen hinweg zu ermöglichen.

Mit dem Status als Exzellenzuniversität erhält die Friedrich-Schiller-Universität zusätzliche Möglichkeiten, ihre strategische Entwicklung voranzutreiben. Im Zentrum stehen die Förderung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit, eine stärkere Verbindung von Forschung und Lehre, gemeinsame Forschungsinfrastrukturen sowie der Ausbau regionaler und internationaler Netzwerke. Ziel ist es, die Universität als Ganzes weiterzuentwickeln und bessere Bedingungen dafür zu schaffen, dass neue wissenschaftliche Ideen und Verbindungen entstehen können.

Grundlage für den Antrag „LIGHT. LIFE. LIBERTY. – Connecting People and Ideas“ und für die erfolgreiche Bewerbung waren die beiden Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ und „Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining“. Bereits im Mai 2025 war die Universität Jena mit zwei Anträgen in der Förderlinie Exzellenzcluster erfolgreich. „Balance of the Microverse“ wird seit 2019 gefördert und konnte seine Förderung für die neue Förderperiode verlängern. Das Cluster „Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining“ wurde neu bewilligt und wird seit 2026 gefördert. Balance of the Microverse beschäftigt sich mit mikrobiellen Gemeinschaften, ihrer Dynamik und Stabilität sowie den Möglichkeiten, solche Systeme gezielt zu verstehen und zu beeinflussen. Imaginamics untersucht Prozesse des sozialen Imaginierens, erforscht also gesellschaftliche Phänomene und Meinungsbildungsprozesse und inkludiert dabei sehr unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven. Beide Cluster unterstreichen das interdisziplinäre Forschungsprofil der Universität Jena.

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