Netzanbindungsprojekt Ostwind 3 liegt im Zeitplan
Berlin. Der Netzbetreiber 50Hertz sieht die Anbindung des Offshore-Projekts Ostwind 3 im Zeitplan. Die Land- und Seekabel wurden planmäßig verlegt und die Offshore-Plattform „OSS Jasmund“ erfolgreich installiert.
Auch der Bau des Umspannwerks Stilow befindet sich in der finalen Phase. Im Dezember erfolgte die Installation der Plattform „OSS Jasmund“ nordöstlich von Rügen. Die OSS Jasmund wird künftig den im Windpark Windanker erzeugten Strom aufnehmen, auf 220 Kilovolt transformieren und über das insgesamt rund 100 Kilometer lange See- und Landkabelsystem zum Umspannwerk Stilow übertragen.
In den kommenden Monaten wird das Umspannwerk Stilow (Gemeinde Brünzow) fertiggestellt und an das Übertragungsnetz angebunden. Dafür werden auch sechs neue Maste errichtet, um das neue Umspannwerk mit dem bestehenden Freileitungsnetz zu verbinden.
Ostwind 3 bildet mit dem neu geschaffenen Netzverknüpfungspunkt in Stilow auch bereits die Basis für weitere Vorhaben in der Region. Die Projekte Ostwind 3 und Ostwind 4 zusammen mit Bornholm Energy Island sorgen dafür, dass die Versorgungssicherheit Deutschlands weiter gestärkt und der Ausbau des Offshore-Netzes in der Ostsee konsequent fortgeführt wird.
Mit dem Projektfortschritt rückt auch die zweite Ausbaustufe näher: Das Umspannwerk in Stilow soll ab 2027 um den für die Gleichstromverbindung „Ostwind 4“ notwendigen landseitigen Konverter erweitert werden.
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