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Der Stand der Landfleischerei Lindig aus Krölpa

Erfolgreiche Bilanz des Thüringen-Auftritts

Erfurt. Mit 74 Ausstellern auf dem stets gut besuchten Gemeinschaftsstand in Halle 20 präsentierte sich der Freistaat auf der Grünen Woche. Die Thüringer Ausstellerinnen seien mit den Umsätzen sehr zufrieden gewesen.

Nach ersten Schätzungen konnte die Grüne Woche in diesem Jahr die Rekordmarke von 350.000 Besucherinnen und Besuchern knacken – ein Plus von 40.000 Besuchern gegenüber 2025. „Viele Aussteller waren ausverkauft und mussten schon während der Messetage laufend Produkte nachbestellen“, sagte Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John. Auf der Grünen Woche sind immer auch große Einzelhandelsunternehmen und Lebensmittelketten unterwegs, die nach neuen Angeboten Ausschau halten – so hat diesmal beispielsweise die REWE-Gruppe eine Art „Speed-Dating“ mit einigen der neuen Aussteller zur ersten Kontaktaufnahme durchgeführt. Folgetermine werden dann zwischen den Firmen und der Handelsgruppe bilateral vereinbart.

Insgesamt gingen 29.000 Bratwürste und 15.300 Liter Getränke über die thüringischen Tresen. Dazu 3.500 Gläser Marmelade. 11.000 Becher Eierlikör und 12.000 Artikel Schokolade und 40.000 Tourismusbroschüren. 

Präsentiert wurden hier beispielsweise die Kutsche mit Elektroantrieb, der Anbau von Trüffeln oder Brunnenkresse, die Zwergenmanufaktur in Gräfenroda oder außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten und 100 ausgefallene Veranstaltungen, die man im Freistaat besuchen kann.

Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten sei es entscheidend, „dass wir uns in Deutschland weiterhin auf eigenständige und wettbewerbsfähige Agrarstrukturen verlassen können“, so Boos-John. Sie verwies darauf, dass der Freistaat Thüringen jährlich rund 290 Millionen Euro für die Unterstützung der Landwirtschaft bereitstellt. Diese Mittel fließen unter anderem in die Förderung von Investitionen, den ökologischen Landbau und den Naturschutz.

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