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IHP setzt sich im europaweiten Wettbewerb durch

Published On: 10. Dezember 2025Tags: , , , ,

Frankfurt (Oder). Das IHP – Leibniz-Institut für Innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) wird Teil der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland. Dafür erhält das IHP bis 2029 rund 33 Millionen Euro.

Davon stellt das Land Brandenburg 4,11 Millionen bereit. Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle kommentierte: „In Brandenburg wird ab sofort die digitale Souveränität Europas verteidigt. Das europäische Chip-Gesetz kann ein echter Gamechanger werden: Das Ziel: Europas Weltmarktanteil bis 2030 zu verdoppeln und unsere technologische Souveränität zu sichern. Damit sind wir nicht mehr nur Zuschauer auf dem globalen Technologiemarkt – wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand! Wir können stolz sein, dass sich das IHP in einem europaweiten Wettbewerb durchgesetzt hat.“

Der 2023 verabschiedete EU Chips Act soll die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas im Bereich der Halbleitertechnologien und -anwendungen stärken und den Transfer von der Laborforschung in die Chipfertigung fördern. Dabei spielt die so genannte APECS-Pilotlinie (Advanced Packaging and Heterogeneous Integration for Electronic Components and Systems) eine zentrale Rolle: Sie zielt darauf ab, fortschrittliche Technologien für maßgeschneiderte Anwendungen in der Halbleiterindustrie zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren wie Forschungseinrichtungen, Herstellern und Start-ups zu fördern. Die APECS-Pilotlinie ist ein Kooperationsprojekt der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) und umfasst ein Gesamtvolumen von rund 750 Millionen Euro. Neben Forschungsinstituten aus acht EU-Ländern sind in Deutschland das IHP in Frankfurt (Oder), das Ferdinand-Braun-Institut in Berlin sowie 13 Institute der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt. Die deutsche Förderung wird vom Bundesforschungsministerium sowie von den Ländern Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein getragen.

ihpDas in Frankfurt (Oder) ansässige IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik betreibt Forschung und Entwicklung zu siliziumbasierten Systemen, Höchstfrequenz-Schaltungen und -Technologien einschließlich neuer Materialien. Es erarbeitet innovative Lösungen für Anwendungsbereiche wie die drahtlose Breitbandkommunikation, Sicherheit, Medizintechnik, Industrie 4.0, Mobilität und Raumfahrt. Das 1983 als Institut für Halbleiterphysik der Akademie der Wissenschaften der DDR entstandene und 1992 neu gegründete Institut beschäftigt heute mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Bund und die Länder, darunter auch Brandenburg, unterstützen die Arbeit des IHP mit jährlich rund 35 Millionen Euro

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