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Panel auf dem 10. Life Sciences-Forum in Chemnitz

10. Life Sciences-Forum Sachsen in Chemnitz

Published On: 5. November 2026Tags: , ,

Chemnitz. Gut 110 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie sowie Kliniken und Netzwerken trafen sich beim 10. Life Sciences-Forum Sachsen in Chemnitz. Ob Engineering Health oder Future Health – die Themen sind überaus vielfältig.

»Die gute Teilnehmerresonanz hat gezeigt, wie wichtig, das Thema für die Region ist, wenn es darum geht, im Transformationsprozess neue, zukunftsfähige Geschäftsfelder zu erschließen. Gerade im Gesundheitsbereich sind dabei mehrere Herausforderungen zu bewältigen. Zum einen geht es um die Verbesserung der Versorgung und zum anderen um die Sicherung bestehender sowie Schaffung neuer Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung in der Region. Mit ihrer breiten industriellen Stärke und den vielfältigen medizinischen und wissenschaftlichen Kompetenzen hat die Region die besten Voraussetzungen dafür. Das Life Sciences-Forum hat in seiner 10. Auflage zudem erneut deutlich gemacht, wie wichtig solche Vernetzungs- und Austauschformate sind, um die richtigen Akteure branchenübergreifend und interdisziplinär zusammenzubringen«, bilanziert Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS), die das Forum gemeinsam mit dem C:HUB – One Health Cluster Südwestsachsen organisiert hatte.

»Beim 10. Life Sciences Forum stand für uns eine Frage im Mittelpunkt: Wie machen wir die Gesundheitswirtschaft mit dem Schwerpunkt Medizintechnik zu einem Zukunftsfeld für den Strukturwandel in Südwestsachsen? Die Antwort liegt im Netzwerk: Die Gesundheitsregion verbindet 22 Kliniken vom Maximalversorger bis zur Grundversorgung – und genau an dieser realen Versorgung müssen sich Innovationen orientieren. Themen wie KI, Robotik in der Medizin, gemeinsame Datenräume oder die Fachkräfteausbildung lassen sich in einer vom Struktur- und demografischen Wandel geprägten Region nur gemeinsam anpacken. Genau dafür bringt der C:HUB Versorgung, Forschung und Wirtschaft an einen Tisch – vom Bedarf über die Pilotierung bis zur Umsetzung“, sagte Henriette Auerswald, Koordinatorin des C:HUB — One Health Cluster Südwestsachsen und Leiterin der Regionalentwicklung der Gesundheitsregion Südwestsachsen.

Ob Engineering Health oder Future Health – die Themen, an denen in Sachsen gearbeitet wird, sind überaus vielfältig. Die Teilnehmer bekamen einen Einblick, wie Kompetenzen der industriellen Fertigung aus dem Automobilbereich zu Gesundheitsinnovationen werden, KI-Assistenten den Versorgungsalltag im Krankenhaus erleichtern oder moderne digitale Kommunikation die Zusammenarbeit zwischen hausärztlicher Versorgung und Krankenhaus deutlich verbessern können. Bei Entwicklungen aus dem Forschungsbereich ging es u.a. um effiziente Fertigungstechnologien für Implantate und Dentaldiagnostik mit kabelloser 3D-Bildgebung. Aber auch die Gewinnung von Fachkräften an der Schnittstelle von Labor und Werkzeugbau wurde thematisiert. Verschiedene Start-ups stellten ihre Produkte und Konzepte vor, u.a. Lösungen im Bereich der Point-of-care-Diagnostik. Das abschließende Panel diskutierte, was das Gesundheits-Ökosystem Südwestsachsen benötigt, um die Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen.

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