Forschungserfolg für die Universität Rostock
Im Zentrum des Sonderforschungsbereichs stehen Prozesse an Grenzflächen – also an den Übergängen zwischen unterschiedlichen Materialien. Dort laufen physikalische Vorgänge in Attosekunden ab, milliardstel milliardstel Sekunden, die entscheidend für zukünftige Technologien sein könnten. Die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs ist eine große Anerkennung der bisherigen Arbeiten aller Beteiligten und ein deutliches Signal für den Forschungsstandort Rostock.
Im Projektbereich „Starke Felder und Attosekundenphysik“ untersuchen die Forschenden den Einfluss intensiver Laserfelder auf Elektronenbewegungen in Materialien. Ziel ist die genaue Kontrolle ultraschneller Prozesse, die Bauelemente der nächsten Generation ermöglichen könnten.
Der zweite Schwerpunkt widmet sich der Beobachtung und Steuerung sogenannter Quasiteilchen sowie topologischen Effekten, die für robuste Quantentechnologien von Bedeutung sind.
Der Erfolg des Sonderforschungsbereichs unterstreicht zudem die die langjährig gewachsene, produktive Zusammenarbeit zwischen der Universität Rostock und dem Max-Born-Institut in Berlin.
Mit der Verlängerung des SFB entstehen zahlreiche Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Insgesamt werden rund 25 neue Promotionsstellen geschaffen. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erhalten damit die Chance, in einem international sichtbaren Forschungsumfeld zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln.
Auch der Wissenstransfer in die Gesellschaft wird weiter ausgebaut. Die Planungen sehen unter anderem neue Formate der Wissenschaftskommunikation vor, darunter ein mobiles Schülerlabor, das moderne Physik direkt an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern vermittelt.
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