Brandenburg: Darum lohnt sich eine Reise 2026
Potsdam. Welche Attraktionen erwarten die Besucher im Jahr 2026 in Brandenburg? Die wichtigsten Ereignisse, Bauprojekte und Veranstaltungen vom Lausitzer Seenland bis zum Museum Barberini im Überblick.
2026 feiert das Museum Barberini sein zehnjähriges Bestehen. Deshalb widmet sich das Potsdamer Museum mehrfach dem Impressionismus: Den Anfang macht die Ausstellung „Impressionismus in Deutschland – Max Liebermann und seine Zeit“, gefolgt von einer Retrospektive zu Paul Signac, dem „Apostel“ des Neo-Impressionismus.
Das Lausitzer Seenland verwandelt sich vom ehemaligen Bergbaurevier in ein Urlaubsparadies. Einen bedeutenden Meilenstein erreicht die Region am 31. Juli 2026: Dann werden erstmals fünf schiffbare Seen durch Kanäle miteinander verbunden sein.
Die Reiseregion Ruppiner Seenland sowie das Barnimer Land präsentieren sich ab 1. Januar 2026 unter dem gemeinsamen Namen Brandenburgische Seenplatte. Die neue Familienmarke „Seenplatte“ wird künftig die regionale Tourismusentwicklung für die dann größere Reiseregion steuern.
Die Stadt Oranienburg spricht von einem Quantensprung für den Wassertourismus: Der Neubau der Friedenthaler Schleuse. Mit ihr werden die Oranienburger Havel und der Schlosshafen wieder an die Ruppiner Gewässer angeschlossen – freie Fahrt also Richtung Norden für alle Freizeitkapitäne. Laufen die Arbeiten nach Plan, kann die Schleuse voraussichtlich im November 2026 eröffnet werden.
Gemeinsam mit der DEFA Stiftung und dem Freundeskreis des Filmmuseums Potsdam wird das 80. Gründungsjahr der DEFA mit einer Sonderausstellung und einer begleitenden Filmreihe gewürdigt werden.
Für das Veritas-Projekt in Wittenberge wurde jetzt die Baugenehmigung für die Phase 1, das Hauptgebäude, erteilt. Das Gelände am Elbufer hat eine Fläche von etwa 16 Hektar mit verschiedenen, teilweise denkmalgeschützten, Gebäuden mit mehr als 100.000 Quadratmetren Nutzfläche. Entstehen sollen unter anderem ein Hotel, Restaurant, Gewerbeflächen, Räume für Kreativwirtschaft und Coworking. Investiert werden in den nächsten Jahren rund 250 Millionen Euro. Laut Investor soll schon im Frühsommer 2027 das Hauptgebäude eröffnet werden.
Die 63. Lübbener Kahnnacht erhält 2026 ein neues Konzept: Unter dem Motto „Flower Power“ wird sie im Paul-Gerhardt-Gedenkjahr am 21. Juni 2026 mit dem internationalen Musikfestival Fête de la Musique kombiniert.
Der 350. Todestag von Paul Gerhardt am 27. Mai 2026 gibt Anlass für viele Veranstaltungen und Aktionen im nächsten Jahr. Er war der bedeutendste protestantische Liederdichter nach Martin Luther. Im Gedenkjahr sind beispielsweise Feierlichkeiten in Lübben im Spreewald geplant – darunter eine Ausstellung sowie ein Konzert. Die Sonderausstellung „Paul Gerhardt in Lübben“ im Museum Schloss Lübben wird am 12. März 2026 eröffnet.
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