
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels
Innovationszentrum für Agrarsystemforschung entsteht
Potsdam. Die Wissenschaftsminister Dr. Manja Schüle (Brandenburg) und Timon Gremmels (Hessen) haben die strategische Erweiterung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) beschlossen.
Für den Aufbau des Innovationszentrums für Agrarsystemtransformation (IAT) im brandenburgischen Müncheberg in Kooperation mit drei hessischen Hochschulen stellen Bund und Länder ab 2026 zusätzlich jährlich 7,2 Millionen Euro und ab 2028 jährlich 9,5 Millionen Euro bereit. Im Rahmen der neuen dauerhaften Einrichtung wird das ZALF seine Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel und der Hochschule Geisenheim University im Bereich der praxisnahen Agrarforschung verstärken. Dazu sollen ab 2026 fünf regionale Reallabore und neun Arbeitsgruppen mit rund 70 Mitarbeitenden in Brandenburg und Hessen entstehen. Die Reallabore sollen regional besonders bedeutsame Fragestellungen der Landnutzung und der regionalen Wertschöpfung bearbeiten, wie etwa Fragen des Mischfruchtanbaus auf schlechten Böden in Brandenburg oder eines zukunftsträchtigen Weinbaus in Hessen. Die Forschungsfragen werden von Beginn an mit Akteuren aus Praxis, Politik, Gesellschaft vor Ort in Kooperation mit der Wissenschaft entwickelt und Lösungen gemeinsam getestet und reflektiert. Das Land Brandenburg för- dert das ZALF gemeinsam mit dem Bund und den Ländern in diesem Jahr mit rund 24,6 Millionen Euro.
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