
Dr. Jörg Au, Geschäftsführer von Rolls Royce Deutschland (li.) und Martina Klement, Wirtschaftsministerin Brandenburg, beim Richtfest.
Rolls-Royce erweitert seinen Standort Dahlewitz
Blankenfelde-Mahlow. Rolls-Royce feierte das Richtfest einer neuen Produktionshalle am Standort Dahlewitz bei Berlin. Die Kapazitätserweiterung ist Teil des bereits 2024 gestarteten Investitionsprogramms.
Rund 30 Millionen Euro werden in Dahlewitz investiert und es konnten bereits mehr als 100 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze am Brandenburger Standort geschaffen werden.
Ziel der Investitionen ist es, der wachsenden langfristigen Nachfrage nach Triebwerken für Geschäftsreiseflugzeuge und zivilen Großtriebwerken gerecht zu werden sowie die Kundenbetreuung für die globale Rolls-Royce Trent-Triebwerksflotte weiter zu verbessern.
Das Unternehmen erwartet für den Rest des Jahrzehnts ein jährliches Wachstum der weltweiten Flugzeugflotte mit Rolls-Royce Antrieben von sieben bis neun Prozent.
Die bereits bestehenden Testkapazitäten vor Ort werden kurzfristig im Schwerpunkt Wartungsaktivitäten für das Trent 1000, Antrieb der Boeing 787, unterstützen, wodurch zusätzliche Kapazitäten für das globale Netzwerk bereitgestellt werden. Längerfristig ist geplant, dass in Dahlewitz neue Triebwerke vom Typ Trent XWB-84 für den Airbus A350 montiert und getestet werden.
Seit Beginn der Triebwerksproduktion im Juni 1995 hat sich das Werk in Dahlewitz südlich von Berlin zum Kompetenzzentrum des Konzerns für Zweiwellen-Triebwerke entwickelt und beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter aus über 60 Nationen. Als Hauptsitz des Unternehmens für Antriebe für Geschäftsflugzeuge entwickelt, fertigt und wartet der Standort modernste Triebwerke und spielt eine zentrale Rolle in der Strategie von Rolls-Royce, seinen Anteil in diesem strategischen Markt weiter auszubauen.
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