
v.l.n.r. Jonathan Roberz, Co-Founder und COO von MicroHarvest, Katelijne Bekers, Co-Founder und CEO von MicroHarvest, Sven Czekalla, Mitglied des Landtags Sachsen-Anhalt, Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin Sven Schulze, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH
MicroHarvest investiert am Chemiestandort Leuna
Leuna. Das Biotech-Unternehmen MicroHarvest plant in Leuna den Aufbau einer Produktionsanlage im industriellen Maßstab zur nachhaltigen Proteinproduktion. Mit dem Projekt sind etwa 25 neue Arbeitsplätzen verbunden.
Im Rahmen ihres Besuchs in Leuna übergab die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann den Förderbescheid für die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft in Höhe von 5,5 Millionen Euro an das Unternehmen. Die von MicroHarvest geplante Anlage soll eine Jahreskapazität von rund 15.000 Tonnen erreichen. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Der Produktionsstart ist nach aktueller Planung in rund zwei Jahren vorgesehen. Mit dem Projekt ist zudem der Aufbau von etwa 25 neuen Arbeitsplätzen am Chemiestandort verbunden.
„Gerade in dieser herausfordernden Phase ist die Ansiedlung von MicroHarvest ein starkes Signal für den Chemiestandort und die gesamte Region. Die Verbindung von etablierter Chemieindustrie mit innovativen biotechnologischen Ansätzen ist ein entscheidender Baustein für die langfristige Perspektive hier in Leuna“, erklärt Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.
Auch das Biotech-Unternehmen betont die Bedeutung des Standorts für die Umsetzung seines Investitionsprojekts. „Für uns war entscheidend, einen Standort zu finden, an dem wir unsere Technologie wirklich in industrielle Realität übersetzen können“, sagt Jonathan Roberz, Co-Founder und COO von MicroHarvest. „Wir bauen kein Pilotprojekt, sondern Produktionsinfrastruktur für relevante Mengen. Leuna bietet dafür genau das richtige Umfeld: bestehende Industrie, verlässliche Utilities und ein regionales Agrar- und Verarbeitungsnetzwerk. Das erlaubt uns, Geschwindigkeit aufzunehmen und uns auf das zu konzentrieren, was wir am besten können – skalierbare Fermentationsprozesse umzusetzen.“
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