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Mecklenburg-Vorpommern ist Partnerland der Grünen Woche

Berlin. Etwa 4.750 landwirtschaftliche Betriebe, etwa 25.000 Beschäftigte, dazu noch einmal circa 19.000 Beschäftigte in der Ernährungswirtschaft. Für Mecklenburg-Vorpommern als Agrarland ist die Grüne Woche ein willkommenes Schaufenster. 

Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den wichtigsten Agrarstandorten in Deutschland. Auf rund 1,34 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche – das sind etwa zehn Prozent der deutschen Agrarfläche insgesamt – arbeiten 4.750 landwirtschaftliche Betriebe. Mehr als 100.000 Menschen sind in der Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft, der Fischerei sowie dem damit verbundenem Dienstleistungsbereichen tätig. Die Branche erwirtschaftet in Mecklenburg-Vorpommern einen Umsatz von etwa 11,7 Milliarden Euro.

Es ist also kein Wunder, dass die Wahl des Partnerlandes im Jubiläumsjahr der Grünen Woche auf Mecklenburg-Vorpommern fiel. Und das Land lässt sich den Messeauftritt auch etwas kosten. Rund 1,3 Millionen Euro nämlich. Das sind etwa 500.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Eine Million Euro fließen in die Länderhalle, der Rest für die Rolle als offizielles Partnerland.

Das Bier schmeckt: Manuela Schwesig am Stand der Störtebeker Biermanufaktur. Copyright Matthias Salm

78 Ausstellerinnen und Aussteller sind von der Küste in die Hauptstadt gereist. Das sind zehn mehr als im Vorjahr. Mecklenburg-Vorpommern präsentiert Produkte aus der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, aus Fischerei und Handwerk. Gleichzeitig ist die Messe auch Werbung für den Tourismus, Die Regionen des Landes sind ebenfalls in Berlin präsent. 

Fisch, Bier, Brot und Wurstwaren gehören selbstverständlich zu den ausgestellten Spezialitäten. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die sich den Messebesuch im Wahljahr natürlich an Seite von Landwirtschaftsminister Till Backhaus nicht nehmen ließ, zapfte am Stand der Störtebeker-Braumanufaktur für die Messegäste und ließ sich vom Fisch-Sommelier André Domke aus Ahlbeck beraten. 

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, Fisch-Sommelier André Domke und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Copyright Matthias Salm

Es gibt aber nicht nur Fisch aus der Ostsee. Landwirt Stefan Schabbauer hat sich auf die Zucht von Catfish spezialisiert, dem afrikanischen Wels. Die Fischfarm hat er in seinen landwirtschaftlichen Betrieb integriert. Die Filets gibt es auf der Grünen Woche als Fischbrötchen zu verkosten. 

Seit 25 Jahren sind die Aussteller aus dem hohen Norden in einer eigenen Halle zu sehen. Eine Idee von damaligen Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der bis heute immer noch im Amt ist.

Mecklenburg-Vorpommern bietet kulinarisch aber mehr als Fisch. Die Bäckerei Behrens aus Plau am See beispielsweise hat ein Glühwein-Brot im Gepäck. Selbst das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das Friedrich-Loeffler-Institut von der Insel Riems, stellt den Messebesuchern seine Arbeit vor. 

 

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