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Brandenburger Wirtschaft strebt nach China

Published On: 27. Oktober 2025Tags:

Potsdam. Eine sechstägige Reise führte brandenburgische Unternehmen in die chinesische Hauptstadt Peking und nach Shijiazhuang, Hauptstadt von Brandenburgs Partnerprovinz Hebei.

Brandenburgs Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Daniel Keller, sieht in China einen bedeutenden Markt für die Brandenburger Wirtschaft: „China ist ein spannender Markt für Brandenburger Unternehmen. Im Zuge der Internationalisierung der märkischen Wirtschaft ist es uns wichtig, die Handelsbeziehungen auszubauen. Das schafft auch Arbeitsplätze in Brandenburger Unternehmen. Schließlich zählt China mit 21 Investitionen zu den wichtigsten internationalen Investoren in Brandenburg. Ich sehe gute Chancen, die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen.“ Im Jahr 2024 stand die Volksrepublik auf Rang 15 der wichtigsten Brandenburger Exportländer, bei den Importen an zweiter Stelle. Für die Reise hatten sich 15 Unternehmen und ein Krankenhaus angemeldet.

Im Zentrum der Reise standen die Branchen Energietechnik, Metall, Logistik sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. In etlichen B2B-Gesprächen wurden die unternehmerischen Austausche fortgesetzt und mögliche Kooperationen sowie gemeinsame Projekte besprochen. Viele erfolgreiche wirtschaftliche Beziehungen zwischen Brandenburg und China bestehen bereits. Ein Beispiel: Die GeoClimaDesign AG aus Fürstenwalde liefert Kapillarrohrmatten nach China. Darüber hinaus importiert die Firma Wärmepumpen und interessiert sich für den Einsatz von humanoiden Robotern.

Jan Burschik, Geschäftsführer der GEMTEC GmbH aus Königs Wusterhausen, ist nach China gereist, um IT-basierte Sicherheitskonzepte für Senioren- und Pflegeheime anzubieten. „Wir sehen gute unternehmerische Aussichten für ein Engagement in der Pflegewirtschaft“, sagt Burschik. „Gemeinsam mit einem chinesischen Geschäftspartner, den wir hier kennengelernt haben, werden wir ein erstes Projekt starten.“ 

„Wir freuen uns, dass 15 Unternehmen und das Universitätsklinikum aus Brandenburg an der Havel diese Reise aktiv genutzt haben, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu pflegen. Die chinesische Wirtschaft ist hoch innovativ und entwickelt sich dynamisch. Davon kann auch der Standort Brandenburg durch gute Geschäftsbeziehungen profitieren“, bewertete der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg Sebastian Saule die Unternehmerreise.

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