Unternehmensnachfolgen: Wer übernimmt?
Nach wie vor sind es Mitglieder der eigenen Familie, die hauptsächlich die Nachfolge für das Familienunternehmen garantieren. Der Anteil machte 2024 laut KfW-Mittelstandspanel 2017-2024 51 Prozent aus. Das sind allerdings sechs Prozent weniger als im Vorjahr und bestätigt den Trend eines nachlassenden Interesse innerhalb der Familie in die Fußstapfen des Vaters oder eines anderen Familienangehörigen zu treten. Auch der Anteil der Externen Käufer geht jährlich zurück und lag 2024 bei 41 Prozent. Besonders rückläufig ist aber die Nachfolge durch einen Miteigentümer. Hier fiel der Anteil 2024 gegenüber 2023 um 10 Prozent auf 11 Prozent. Vermutlich sind viele Miteigentümer in annähernd gleichem Alter. Eine Zunahme gibt es bei Nachfolgen durch Mitarbeiter. Hier stieg der Anteil von 2024 gegenüber 2022 um jährlich zwei Prozent auf mittlerweile 30 Prozent.
Angesichts dieser Entwicklung, die nachvollziehbar und auch wünschenswert ist, stellen sich neue Anforderungen an die Eigentümer und die beratenden Gremien.
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