Quelle MWAEK

Wirtschaftsförderung steigert ihr Jahresergebnis

Potsdam. Der Standort Brandenburg hat sich im Jahr 2025 erfolgreich behauptet. Beim Investitionsvolumen erreichte die Wirtschaftsförderung Brandenburg WFBB mit 3,19 Milliarden Euro ein neues Rekordergebnis. 

Dahinter stehen 310 Investitions- und Innovationsprojekte. Die WFBB verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 insgesamt 3.059 neue Arbeitsplätze, das sind 17 Prozent mehr als 2024. Hinzu kommen 1.044 Beratungen zum Thema Arbeit, 781 Dienstleistungen zur Außenwirtschaft, 671 Beratungen zum Thema Energie und 433 Dienstleistungen für Startups und Gründungen.

Brandenburgs Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, Martina Klement, dankt der WFBB für ihre Arbeit: „Besonders freut mich persönlich die dynamische Entwicklung der Digitalwirtschaft – dank milliardenschwerer Investitionen hat Brandenburg gute Chancen, zu einem Top-Standort der IT aufzusteigen. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WFBB und freue mich auf die Zusammenarbeit in meinem neuen Amt als Wirtschaftsministerin von Brandenburg.“

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt betont: „Gerade im letzten Quartal 2025 hatten wir ein wieder anziehendes Projektgeschäft insbesondere in der Industrie. Wir werden alle Kraft daransetzen, um diese Entwicklung weiter aktiv für Brandenburg zu nutzen und alle Potenziale für neue Investitionen und Arbeitsplätze zu heben.“

Bei den Investitionen bestimmen in 2025 Neuansiedlungen das Bild, beispielsweise mit der Ansiedlung des Premium-Anbieters Brabus Automotive, der in Ludwigsfelde den Aufbau von hochwertigen Caravan-Ausbau- und Individualisierungskomponenten startet. Besondere Bedeutung haben auch digitale Themen wie die Ansiedlung des Großrechenzentrums der Schwarz-IT KG in Lübbenau. Hightech steht auch im Vordergrund beim Potsdamer Unternehmen Digos, das in der Landeshauptstadt eine Produktionsstätte zur präzisen Messung der Entfernung von Satelliten errichtet. Nachhaltigkeit prägt die Ansiedlung der OutNature GmbH in Schwedt, die eine Anlage zur Herstellung von Papierfasern aus regionalen Agrarerzeugnissen errichtet. Ansässige Betriebe wie die Transformare GmbH in Wittenberge bauen kräftig aus.

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