
Wasserspiegelung von Schloss Moritzburg Das Schloss Moritzburg liegt in der gleichnamigen Gemeinde Moritzburg nahe Dresden. Das auf ein Jagdhaus des 16. Jahrhunderts zurückgehende Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert unter August dem Starken. Das Schloss, dessen Hauptachse von Süd nach Nord verläuft, erhebt sich auf einer künstlichen Insel im Schlossteich. Der barocke Vierflügelbau mit seinen vier direkt mit dem Hauptbau verbundenen Türmen ruht auf einem podestartigen Sockelgeschoss. Acht ehemalige Wachhäuschen sind auf der Insel rings um das Schloss gruppiert. Die harmonische Landschaftsintegration des Schlosses wird vervollständigt durch die sich nördlich anschließende Gartenanlage, das etwa zwei Kilometer östlich liegende und durch eine direkte Sichtachse verbundene Fasanenschlösschen mit kleiner Hafenanlage und dem Venusbrunnen, die Dardanellen sowie ein Hellhaus im Zentrum des Schneisensterns im nördlichen Friedewald.
Sachsens Tourismus bleibt 2025 auf stabilem Niveau
Dresden. Sachsens Tourismus hat sich 2025 auf einem stabilen Niveau entwickelt und bleibt ein zentraler Wirtschafts- und Standortfaktor. Im Jahr 2025 wurden in Sachsen rund 19,7 Millionen Übernachtungen gezählt.
Im Jahr 2025 wurden in Sachsen rund 19,7 Millionen Übernachtungen gezählt (-1,5 Prozent gegenüber 2024) sowie knapp acht Millionen Ankünfte (-1,8 Prozent gegenüber 2024). Damit liegt Sachsen nur unwesentlich unter dem drittstärksten Jahr 2024. Zugleich sorgt das Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz für zusätzliche Strahlkraft und neue Reiseanlässe. Ein internationales Ausrufezeichen setzt zudem Booking.com mit den Traveller Review Awards 2026: Sachsen zählt zu den zehn gastfreundlichsten Regionen weltweit und ist das einzige deutsche Bundesland in dieser Spitzengruppe.
Trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen blieben die Tourismuszahlen 2025 insgesamt stabil und in einzelnen Regionen waren sogar Zuwächse zu verzeichnen. So konnten die Reisegebiete Chemnitz.Zwickau.Region, die Sächsische Schweiz sowie das Erzgebirge mehr Übernachtungsgäste begrüßen. Die Oberlausitz bleibt knapp hinter dem Vorjahresergebnis. Mit einem deutlichen Plus an Übernachtungen erzielt Chemnitz im Kulturhauptstadtjahr ein starkes Ergebnis.
Sachsen verzeichnet 2025 einen stärkeren Rückgang bei den Gästen aus dem Ausland – eine Entwicklung, die sich bundesweit zeigt. Wirtschaftliche Unsicherheit, Handelskonflikte, hohe Reisekosten und geopolitische Spannungen verunsicherten die Menschen in vielen Quellmärkten. Die Gästezahlen aus dem Inland liegen hingegen nur knapp unter dem Vorjahr.
Für 2026 setzt Sachsen auf die Stärkung des Radtourismus. Dafür wurde Anfang des Jahres die Netzwerk- und Koordinierungsstelle für Rad- und Mountainbike-Tourismus, als Nachfolger der bisherigen Mountainbike-Koordinierungsstelle etabliert. Inhaltliche Schwerpunkte liegen u. a. bei der Entwicklung von Mountainbike-Angeboten am Fichtelberg. Außerdem sollen gemeinsam mit den Partnern in Tschechien, Bayern und Thüringen grenzübergreifende Impulse gesetzt werden für neue Routen wie z. B. die Bayrisch-Böhmisch-Sächsische Bäderroute. Weiterhin sollen mit Anbietern neue radtouristische Angebote, wie z. B. Schulungs- und Freizeitangebote in Form von Fahrradlagern für Schülergruppen analog bisheriger Skilager, entwickelt werden.
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch bewertet das Ergebnis:» 2025 hat sich der Tourismus im Freistaat auf einem stabilen Niveau bewegt. Mit einem jährlichen Umsatz von über 9,3 Milliarden Euro durch Übernachtungen und Tagesreisen und über 190.000 Arbeitsplätzen – umgerechnet auf Vollzeitstellen – leistet die Branche einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. 2026 nutzen wir diesen Rückenwind mit klaren thematischen Schwerpunkten und starken Reiseanlässen: Wir setzen einen Fokus auf Radtourismus, Kulinarik und Wandern und freuen uns auf Highlights wie das Europäische Wanderfestival EURORANDO und den 123. Deutschen Wandertag im September 2026 im Erzgebirge. Zudem schaffen Projekte wie die Eröffnung des Seenverbundes im Lausitzer Seenland und der neue Stadthafen Leipzig neue touristische Zugänge.«
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