Sachsen-Anhalt investiert in Forschungsstandort
Magdeburg. Rund 98 Millionen Euro wird das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt in den Wissenschaftsstandort und in modernes Wassermanagement investieren. Es sind Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen.
„Wir wollen Sachsen-Anhalt zukunftsfest aufstellen“, betonte Wissenschafts- und Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Von den 98 Millionen Euro sind 49 Millionen Euro für den Forschungsstandort reserviert: 32 Millionen Euro fließen in den Aufbau des Mitteldeutschen Algenforschungszentrums in Köthen (Anhalt). In dem Zentrum sollen neue Verfahren zur Nutzung von Algen entwickelt und in Produkte für alternative Lebensmittel, innovative Wirkstoffe für Medizin und Kosmetik sowie in Biokunststoffe und grüne Öle umgesetzt werden. Weitere 17 Millionen Euro sind für die Erweiterung des Medizintechnik-Forschungscampus STIMULATE im Magdeburger Wissenschaftshafen eingeplant. Hier sollen neue Labore und Büros sowie zusätzlicher Platz für Ausgründungen geschaffen werden.
Weitere 33 Millionen Euro will das Ministerium für Maßnahmen zum Wassermanagement und zur Gewässerunterhaltung in Sachsen-Anhalt verwenden. Die Mittel sollen landesweit mit Schwerpunkt auf den Niederungsregionen wie Altmark, Börde, Jessener Land oder Jerichower Land eingesetzt werden. Ein Teil der für die Wiedererschließung des Wasserwerks Beesen benötigten Mittel soll ebenfalls aus dem Sondervermögen bereitgestellt werden, um die Wasserversorgung im Landessüden zukunftsfest zu machen.
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