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Bessere Bahnverbindungen für Ostdeutschland

Published On: 15. Dezember 2025Tags: ,

Berlin. Die seit einem Jahr in Kooperation mit der Nationalen Gesellschaft der Französischen Eisenbahnen (SNCF) angebotene ICE-Verbindung Berlin – Paris verkehrt nun neu über Erfurt. Auch die Dresdner Bahn wurde fertiggestellt.

Damit gibt es nun täglich eine direkte Verbindung u.a. auch via Halle (Saale) und Straßburg nach Paris. Von Erfurt geht es in rund sechs Stunden in die französische Hauptstadt.

Die Deutsche Bahn (DB) hat auch eines der wichtigsten Bauvorhaben in Ostdeutschland pünktlich zum Fahrplanwechsel abgeschlossen: Seit dem Wochenende rollt der Verkehr wieder über die Dresdner Bahn und erstmals fahren auch Regional- und Fernverkehrszüge von Berlin Richtung Süden über diese mit zwei neuen Gleisen und Oberleitung wiederaufgebaute Strecke. Durch die direkte Linienführung über die Dresdner Bahn kann die Fahrzeit der Flughafenexpresslinie (FEX) ab Berlin Hbf zum Flughafen BER von bisher 39 Minuten auf etwa 23 Minuten nahezu halbiert werden. Fernverkehrsreisende können künftig Dresden und Prag rund 10 Minuten schneller erreichen.

Zwei Mal pro Stunde und nahezu im Halbstundentakt fahren künftig ICE-Züge von Erfurt nach Nürnberg mit Weiterfahrt bzw. teilweise gutem Anschluss auch nach München. Realisiert wird dies ab 18. Dezember durch zusätzliche Fahrten und veränderte Abfahrtzeiten.

Künftig fünf Mal pro Tag und Richtung verkehren schnelle ICE im Zweistundentakt direkt von Erfurt und Halle via Berlin nach/aus Stralsund über die Uckermark und Greifswald.

Eine attraktive neue Fernverkehrsverbindung bietet die DB künftig in Kooperation mit der polnischen Bahn PKP für Sachsen, das südliche Brandenburg und Polen testweise an: Zweimal täglich verkehren Eurocity zwischen Leipzig, Breslau und Krakau, einmal auch weiter nach/von Przemysl an der ukrainischen Grenze. Die neuen Züge halten auch in Riesa, Elsterwerda, Ruhland und Hoyerswerda

In Kooperation mit der tschechischen Bahn ČD und der dänischen DSB werden nach Abschluss der Generalsanierung Hamburg–Berlin ab 1. Mai 2026 neu zweimal täglich Direktverbindungen für Bad Schandau und Dresden nach/aus Kopenhagen angeboten.

Bitterfeld wird künftig zweistündlich über die Linie Hamburg–Berlin–Leipzig–München angebunden und erhält dadurch Direktverbindungen auch nach Leipzig und Erlangen bzw. mit ICE nach Lutherstadt Wittenberg – anstelle der bisherigen Direktverbindungen nach Halle und Augsburg.

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