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Anschnitt der Geburtstagstorte zu 35 Jahren Volkswagen Sachsen (v.l.): Danny Auerswald, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Volkswagen Sachsen, Dirk Panter, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz und Mario Albert, Betriebsratsvorsitzender im Fahrzeugwerk Zwickau.

Geburtstag: 35 Jahre Volkswagen in Sachsen

Published On: 12. Dezember 2025Tags: , , ,

Zwickau. Volkswagen Sachsen feiert Geburtstag: Am Freitag, 12. Dezember 1990, erfolgte die Eintragung der Volkswagen Sachsen GmbH ins Handelsregister. Rund 11.000 Beschäftigte an drei Standorten arbeiten für Volkswagen im Freistaat.

Seit der Gründung von Volkswagen Sachsen 1990 hat das Fahrzeugwerk Zwickau gleich zwei große Umbrüche erfolgreich gemeistert: Vom Trabant zum Volkswagen sowie vom Verbrenner zur Elektromobilität. Mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro hat sich der Standort Zwickau zwischen 2018 und 2022 zum Leitwerk für die Elektromobilität im Volkswagen Konzern entwickelt.

Danny Auerswald, Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen: „35 Jahre Volkswagen Sachsen – das sind vor allem 35 Jahre Engagement, Können und Zusammenhalt. Nun gilt es, unsere drei Standorte in Zwickau, Chemnitz und Dresden neben der Fahrzeug- und Komponentenfertigung auch mit neuen Themen wie Kreislaufwirtschaft und Forschungskooperationen zukunftssicher aufzustellen.“

Der Sprung in die automobile Neuzeit der lokal emissionsfreien Antriebe erfolgte mit langem Anlauf: Von 1904 an wurden in Zwickau Autos mit Verbrenner-Motoren gebaut – zunächst unter anderem für viele Jahre Horch-Modelle, zu DDR-Zeiten lief hier der Trabant vom Band. Nachdem am 3. April 1990 im Volkswagen Werk Wolfsburg die ersten Polo-Teilesätze für das Montageprojekt in Zwickau verladen worden waren, lief am 21. Mai 1990 in der Montagehalle des IFA-Kombinates PKW in Mosel (heute Zwickau) das erste Fahrzeug vom Band. Bis zur Umstellung auf die Elektromobilität im Juni 2020 wurden exakt 6.049.207 Volkswagen der Modelle Polo, Golf, Golf Variant, Passat Limousine und Passat Variant in Zwickau gefertigt. Auch die Karosserien für die Luxus-SUV von Lamborghini und Bentley kommen aus Zwickau. Seit dem 26. Juni 2020 werden in Zwickau ausschließlich Elektro-Modelle der Marken Volkswagen, Audi und Cupra gefertigt – aktuell rund 1.000 Fahrzeuge täglich. Perspektivisch werden Modelle an andere Standorte abgegeben. Darüber hinaus sollen neue Geschäftsfelder im Kontext der ‚Circular Economy‘ erschlossen werden.

Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz: „Heute ist die Automobilindustrie mit rund 100.000 Jobs bei den Fahrzeugherstellern und ihren Zulieferern der größte Wirtschaftszweig im Freistaat. Daran besitzt der Volkswagen Konzern, der in der Wendezeit tausenden Automobilbauern in Südwestsachsen eine neue berufliche Perspektive gegeben hat, einen wesentlichen Anteil. Volkswagen Sachsen kann dank seiner hochqualifizierten und motivierten Belegschaften im Fahrzeugwerk Zwickau-Mosel, im Motorenwerk Chemnitz und in der Gläsernen Manufaktur Dresden eine beachtliche Bilanz vorweisen: rund sieben Millionen Fahrzeuge, darunter eine Million E-Autos, und rund 20 Millionen Motoren ,Made in Saxony‘. Jedes zweite weltweit seit 2019 zugelassene E-Auto des VW-Konzerns kommt aus Zwickau, dem Lern- und Leitwerk der E-Mobilität bei Volkswagen. Diese großartigen Leistungen und dieser Pioniergeist verdienen Anerkennung überall in Deutschland und dürfen nicht entwertet werden.“

Volkswagen Sachsen verfügt neben dem Fahrzeugwerk Zwickau über zwei weitere Standorte: Das Chemnitzer Motorenwerk produziert unter anderem moderne Benzindirekteinspritzer. Perspektivisch ist der Einstieg in die E-Mobilität geplant. Geplant ist, künftig das neu zu entwickelnde Thermomanagement als erstes Zukunftsprodukt an den Standort zu bringen. Das Thermomanagement wird gebraucht, um die Temperatur der Akkus von E-Autos in einem optimalen Bereich zu halten, etwa bei hohen Temperaturen im Sommer oder Frost im Winter. Das hat Einfluss auf die Lebensdauer und die Reichweite der Akkus. In der 2001 eröffneten Gläsernen Manufaktur Dresden wird noch bis nächste Woche der ID.3 produziert, bevor auf einem Teil der Flächen gemeinsam mit der Technischen Universität ein Innovationscampus entsteht. Darüber hinaus bleibt die Manufaktur als Auslieferungs- und Forschungsstandort sowie Erlebniswelt von Volkswagen erhalten. Rund 11.000 Menschen sind bei Volkswagen im Freistaat beschäftigt.

Im Zuge der Feierlichkeiten wurde bekannt, dass der Cupra Born auch künftig exklusiv in Sachsen gebaut sowie die Fertigung des ID.3 verlängert wird. Dies war zuletzt in Frage gestellt worden. 

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